🇦🇹 Arbeitgeberkosten-Rechner Österreich

Ermitteln Sie die echten Kosten eines Mitarbeiters in Österreich 2026 — das Bruttogehalt plus den Dienstgeberanteil zur Sozialversicherung und die Lohnnebenkosten: DB, DZ, Kommunalsteuer, die Betriebliche Vorsorge (BV) und, in Wien, die Dienstgeberabgabe. Inklusive 13. & 14. Gehalt. Aktualisierte Werte für 2026.

Erweiterte Optionen — BV (erster Monat) & Wiener Dienstgeberabgabe
⚠️ Nur zur Orientierung. Dieser Rechner verwendet die offiziellen österreichischen Arbeitgeberwerte für 2026: Sozialversicherung (Dienstgeberanteil) mit den Höchstbeitragsgrundlagen von 6.930 €/Monat und 13.860 €/Jahr, DB 3,70 %, den bundeslandabhängigen DZ-Zuschlag, Kommunalsteuer 3 %, den Beitrag zur Betrieblichen Vorsorge von 1,53 % und die Wiener Dienstgeberabgabe. Er bildet den häufigen Angestelltenfall ab und nimmt an, dass das 13./14. Gehalt ausbezahlt wird, wenn Sie 14 Zahlungen wählen. Den DB-/Kommunalsteuer-Freibetrag (wirksam nur bis 1.460 €/Monat) berücksichtigt er; freiwillige Zusatzleistungen, kollektivvertragliche Sonderzahlungen und betriebliche Pensionen über die gesetzliche BV hinaus jedoch nicht. Für lohnverrechnungsgenaue Werte wenden Sie sich an Ihre Steuerberatung oder Lohnverrechnung.

Wie sich die Arbeitgeberkosten in Österreich 2026 zusammensetzen

In Österreich sind die mit dem Mitarbeiter vereinbarten Bezüge — das Brutto — nur ein Teil der Kosten der Stelle. Zusätzlich zahlt der Arbeitgeber seinen eigenen Anteil zur Sozialversicherung sowie eine Reihe ausschließlich vom Arbeitgeber getragener Abgaben, die Lohnnebenkosten. Die Summe aus Brutto und diesen Zuschlägen sind die tatsächlichen Beschäftigungskosten, die Arbeitgeberkosten (oder Arbeitgeberbrutto), und der Zuschlag als Anteil am Brutto ist die Lohnnebenkostenquote — 2026 typischerweise rund 29.5–29.6%.

Dienstgeberanteil zur Sozialversicherung (2026)

Pension (Pensionsversicherung) 12,55 % · Health (Krankenversicherung) 3,78 % · Unemployment (Arbeitslosenversicherung) 2,95 % · Accident (Unfallversicherung) 1,10 % · Insolvency-Abgabe (IE) 0,10 % · Housing-Abgabe (Wohnbauförderung) 0,50 % — ein gesamter Dienstgeberanteil von 20.98%, gedeckelt bei 6.930 € Brutto pro Monat für laufende Bezüge und 13.860 € pro Jahr für das 13./14. Gehalt. Bei den Sonderzahlungen entfällt der Wohnbauförderungsbeitrag, daher beträgt der Satz dort 20,48 %.

Die übrigen Lohnnebenkosten (nur Arbeitgeber)

DB (Dienstgeberbeitrag) speist den Familienlastenausgleichsfonds mit 3,70 % des Bruttos. DZ, der Zuschlag zum DB (Kammerumlage 2), wird von jedem Bundesland zwischen 0,31 % (Oberösterreich) und 0,40 % (Burgenland) festgelegt. Kommunalsteuer ist eine 3-%-Gemeindeabgabe. Betriebliche Vorsorge (der 1,53-%-Beitrag „Abfertigung neu“) wird ab dem zweiten Beschäftigungsmonat in eine Vorsorgekasse eingezahlt. Keine dieser Abgaben kennt eine Höchstbeitragsgrundlage, und alle gelten auch für das 13. und 14. Gehalt. Arbeitgeber in Vienna zahlen zusätzlich die Dienstgeberabgabe („U-Bahn-Steuer“) von 2 € pro Mitarbeiter und begonnener Woche.

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Wichtiger Hinweis: Dieses Tool dient nur zur Schätzung und ersetzt keine professionelle Beratung. Die von diesen Rechnern erzeugten Informationen können unvollständig sein und berücksichtigen nicht alle individuellen Umstände. Holen Sie sich immer den Rat eines zertifizierten Experten (z. B. Finanzberater, Arzt oder zugelassener Ingenieur), bevor Sie auf Basis dieser Ergebnisse handeln.

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